Kirche Johannisthal
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3. Benefizkonzert

in der Evangelischen Kirche Berlin-Johannisthal
am 14. März 2010 um 17.00 Uhr

PlakatIm Dezember 2008 wurde der „Förderverein zur Erhaltung des ev. Kirchengebäudes in Johannisthal e.V.“ gegründet. Er möchte helfen, das Gebäude-Ensemble und das baumbestandene grüne Umfeld zu erhalten und vielfältig zu nutzen. Der Kirchsaal mit den dekorativen Holzveranden rechts und links gehört zu den letzten baulichen Zeugnissen des historischen Kurortes Johannisthal. Auch der freistehende Turm mit den 3 Glocken, eine davon ist eine noch immer klingende seltene Stahlgussglocke, ist bedeutungsvoll. Dieses historische Erbe zu bewahren bedarf zu Recht der Unterstützung. Darauf möchte der Förderverein durch Öffentlichkeitsarbeit aufmerksam machen, um durch Spenden die Ev. Kirchengemeinde zu unterstützen, die damit verbundenen Aufgaben zu meistern.

Die Arbeit wird fortgesetzt mit dem 3. Benefizkonzert unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler.

Franz Schubert - Winterreise
Simon Robinson, Bariton
Evgeny Nikiforov, Klavier

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt die „Winterreise“, einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik, mit dem Schubert eine Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen gelang. Im Verlauf des Zyklus wird der Hörer immer mehr zum Begleiter des Wanderers, der zentralen Figur der Winterreise. Dieser hat nach einem Liebeserlebnis, das bereits vor Beginn des Zyklus abgeschlossen ist, Liebe und Geborgenheit bewusst und aus eigener Entscheidung hinter sich gelassen und zieht ohne Ziel und Hoffnung hinaus in die Winternacht.

Die Texte stammen von Wilhelm Müller (1794–1827). Müller kam aus Dessau und verkehrte im schwäbischen Dichterkreis um Ludwig Uhland, Justinus Kerner, Wilhelm Hauff und Gustav Schwab. Beeinflusst wurde er von den Romantikern Novalis (Friedrich von Hardenberg), Clemens Brentano und Achim von Arnim. Franz Schubert fühlte sich von den Texten unmittelbar angesprochen und vertonte sie im Todesjahr Wilhelm Müllers.

Das Werk Müllers kann auch als politische Lieddichtung begriffen werden, in der er seine von den Fürsten enttäuschte und verratene Vaterlandsliebe; d.h. die Hoffnung auf Freiheit, Liberalismus, und Nationalstaat; thematisiert.

Mit der Frage „Willst zu meinen Liedern deine Leier dreh’n?“ endet die „Winterreise“. Manche sehen in diesem Lied die Kunst als letzte Zuflucht dargestellt, andererseits wird der Leiermann, dem der Wanderer sich anschließen will, auch als Tod gedeutet.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden am Ausgang erbeten.

Förderverein Ev. Kirche Johannisthal


Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Winterreise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.